Schillerschule am Energie-Erfolg beteiligt

Acht Schulen aus Aalen sparen mit dem „fifty-fifty-Projekt“ rund 50 000 Euro an Energiekosten ein. Nun werden die Einsparschecks überreicht.

Kurzes Stoßlüften oder das Ausschalten der Beleuchtung beim Verlassen eines Raumes tragen zur Energiereduktion bei. Die damit eingesparten Beträge gingen an die Vertreter der Schulen. Foto: privat

Acht Aalener Schulen sparen rund 50 000 Euro an Energiekosten ein. Dafür werden sie jetzt belohnt. Die Vorgeschichte: Im Jahr 2015 startete die Stadt Aalen in Zusammenarbeit mit sieben Aalener Schulen das „fifty-fifty-Projekt“ mit dem Ziel Energiekosten einzusparen. Jetzt hat Oberbürgermeister Thilo Rentschler Vertretern der Schulen ihre „Einsparschecks“ überreicht. Um rund 100 000 Euro wurden in den Jahren 2015 bis 2017 die Energiekosten der Schulen insgesamt reduziert. Die Hälfte dieser Summe wurde an die Schulen als Belohnung für ihr vorbildliches Engagement weitergegeben. Die Rekordsumme von 14 300 Euro konnte der Rektor der Karl-Kessler-Schule entgegennehmen.

An diesem Energieeinsparprojekt, das vom Bundesumweltministerium unterstützt wird, beteiligen sich neben der Karl-Kessler-Schule die Schillerschule, die Realschule auf dem Galgenberg, die Greutschule, das Kopernikus-Gymnasium, die Reinhard-von-Koenig-Schule Fachsenfeld und die Grundschule Waldhausen. Das Theodor-Heuss-Gymnasium kam 2017 neu hinzu. Von städtischer Seite wird das Projekt vom Grünflächen- und Umweltamt begleitet. Weiterer Projektpartner ist die Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg.

Rentschler bedankte sich insbesondere bei den Schülerinnen und Schülern und den Lehrkräften für diesen wichtigen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz. „Dieses wichtige Zukunftsthema muss noch stärker ins Bewusstsein gerückt werden“, sagte der OB und ermunterte weitere städtische Schulen, sich für den Klima- und Umweltschutz einzusetzen und am Einsparprojekt teilzunehmen.
Unterm Strich zählt alles

Im Vordergrund des Projekts steht eine Änderung des Verbraucherverhaltens. So sollen sich Schüler, Lehrer und Hausmeister gemeinsam mit dem schonenden und sparsamen Umgang mit Ressourcen auseinandersetzen. Beispielsweise suchen Energiemanager in jeder Klasse nach weiteren Einsparpotenzialen. Absenkungen der Raumtemperaturen bis auf 16 Grad außerhalb der Nutzungszeiten gehören dazu, diese Maßnahme führt zu ersten Einsparerfolgen. Auch das kurze Stoßlüften in den Pausen statt dauernd gekippter Fenster und das Ausschalten der Beleuchtung beim Verlassen des Raumes tragen zur Energiereduktion bei, so die Stadt in ihrem Fazit.

Folgende Schulen bekamen Einsparschecks:

Kopernikus-Gymnasium Wasseralfingen: 6100 Euro
Theodor-Heuss-Gymnasium: 2200 Euro
Realschule auf dem Galgenberg: 2900 Euro
Schillerschule: 2100 Euro
Grundschule Waldhausen: 1500 Euro
Reinhard-von-Koenig-Schule-Fachsenfeld: 3600 Euro
Greutschule: 2100 Euro
Karl-Kessler-Schule Wasseralfingen: 14 300 Euro

Interessierte Aalener Schulen können sich für das Projekt beim Grünflächen- und Umweltamt, Tel.: (07361) 52-1661 oder E-Mail: klaus.raab@aalen.de anmelden.

© Schwäbische Post 05.02.2019 13:25