Gewaltprävention an der Schillerschule Aalen

Mit Spaß aufbereitetes Programm zur Achtsamkeit

Gleich zu Schuljahresbeginn war sie zwei Wochen lang mit ihrem Team in der Primarstufe der Schillerschule Gemeinschaftsschule Aalen unterwegs: Evelyn Ehrlich, Fachtrainerin Gewaltprävention der Europäischen WingTsun Organisation. Mit großem Engagement zeigte sie, wie der gezielte Einsatz von Psychologie, Körpersprache und rhetorischen Mitteln die Möglichkeit eröffnet, Streit zu verhindern. Knapp 200 Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 – 4 lernten in ihrem Klassenverband bzw. in Kleingruppen, ihrer Intuition zu vertrauen und trainierten ihr natürliches Frühwarnsystem für bedrohliche Situationen. Ihre eigenen Stärken kennenzulernen und zu nutzen und zu lernen, wie man sich in schwierigen Situationen verhält, waren Inhalte des Programms.

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Evelyn Ehrlich, Fachtrainerin Gewaltprävention der Europäischen WingTsun Organisation mit Team in Aktion mit der Klasse 3b der Schillerschule.

Kindgerecht und auf spielerische Art lernten die SchillerschülerInnen, wie wichtig Achtsamkeit und entsprechende Körperhaltung bei einer bedrohlichen Situation sind. Die Trainerin vermittelte den Kindern mit viel Enthusiasmus, wie bedeutend es ist, sich selbst zu schützen und achtsam gegenüber fremden Menschen zu sein. Sie lernten Fragen zu stellen, laut und deutlich „Nein!“ zu sagen, gefährliche Situationen zu erkennen und einzuschätzen und durch entsprechende Körpersprache eindeutig zu signalisieren, dass das Gegenüber Abstand halten soll. In eindrucksvollen Übungen und Rollenspielen wendeten die SchülerInnen das Gelernte an und auch sonst stille Kinder konnten spür- und sichtbar ihr Selbstbewusstsein steigern. Zum Abschluss der beiden Wochen gab es zur Freude der Kinder für alle noch ein Teilnehmerzertifikat.

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Mathe im Container büffeln

Die Schillerschule wird für 5,85 Millionen Euro saniert. Die 400 Schüler müssen für etwa 18 Monate auf dem Campus in Container ziehen.


Spielen Bauarbeiter manchmal Tetris? Vor der Aalener Schillerschule sieht es zumindest danach aus. Insgesamt 120 Container werden dort momentan von den Bauarbeitern zu Klassenzimmern zusammengestapelt. Denn das Gebäude von 1954 wird generalsaniert. Die etwa 400 Schüler müssen Mathe, Deutsch und Englisch in den kommenden 18 Monaten in den Containern auf dem Schulcampus büffeln.

„Die Klassenzimmer, die Fachräume, die Verwaltung und das Lehrerzimmer werden ausgelagert“, sagt Schulleiter Karl Frank. Die Containerlösung kostet laut Stadt etwa 665 000 Euro. „Die Klassenzimmer werden in den Containern 1:1 nachgebaut“, sagt Frank. Die Unterbringung in Containern ist aus Sicht des Schulleiters die beste Lösung. „Da werden wir nicht vom Baulärm gestört und bekommen von dem Umbau eigentlich nichts mit“, sagt er.

Zudem werden einige Schüler laut Stadtsprecherin Karin Haisch „in einem gemeinsamen Trakt von Schillerschule und Galgenbergschule“ unterrichtet. Und im Werkstattgebäude der Max-Eyth-Halle und im ehemaligen Elektroausbildungszentrum. Weiterlesen

Schillerschule für den Würth Bildungspreis 2019 nominiert

Sechs Schulen hat das Kompetenzzentrum Ökonomische Bildung für den Würth Bildungspreis 2019 nominiert, darunter auch die Schillerschule Aalen.


Mit der Projektgruppe „FairSCHool“ haben sich aktuell 16 Schüler und Schülerinnen erfolgreich dafür beworben. Die mit dem Kreieren eines neuen Fair-Trade-Schiller-Schul-T-Shirt und dem Upcycling alter Stühle („Chairity up“) bereits begonnene Projektgruppe will die Themen Nachhaltigkeit und Fairtrade weitergehend in der Schillerschule verankern sowie künftig ein kleines Netzwerk von bürgerschaftlich Engagierten aufbauen, die in die Projektarbeiten eingebunden sein sollen. Dafür stehen nun 6000 Euro Startkapital sowie eine professionelle Beratung zur Verfügung. Am 17. Oktober 2018 hat die neu zusammengesetzte Projektgruppe ihr Vorhaben im Weißen Saal im Neuen Schloss in Stuttgart präsentiert.

Kinderschutzbund spendet 1000 Euro

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Aalen. Der Kinderschutzbund Aalen spendet 1000 Euro an die Schillerschule für Projekte zur Gewaltprävention. Bei der Übergabe von links Schulleiter Karl Frank, Vorstandsmitglied Stefanie Wawerla, Kinderschutzbundmitarbeiterin Manuela Schmid und der stellvertretende Schulleiter Stefan Schill.