Das Abenteuer von Nördlingen mit missglückter Party

Klassenfahrt. Viertklässler der Schillerschule lernen vor allem die schönen Seiten der historischen Stadt kennen.

Text: Doryan Anjie Toku, Viertklässlerin der Schillerschule Gemeinschaftsschule Aalen

Aalen. Die Viertklässler der Schillerschule Gemeinschaftsschule Aalen waren ganz aufgeregt: Ihre erste Klassenfahrt stand bevor. Sie sollte nach Nördlingen gehen. Eine Schülerin berichtet:
Alle waren pünktlich um 7.45 Uhr im Klassenzimmer, um mit dem Zug nach Nördlingen zu fahren. Als wir ausstiegen, wurde ich noch aufgeregter und nervöser. Es war aber ein sehr gutes Gefühl. Wir liefen zum Hotel und ließen dort unsere Reisetaschen stehen. Weiter ging es mit der Stadtführung. Wir durften Nördlingen besser kennenlernen. Diese Stadt hat eine Stadtmauer, Türme und vieles mehr.

Nördlingen

Die Klasse 4 a, b und c der Schillerschule Gemeinschaftsschule Aalen haben mit ihren Klassenlehrerinnen eine gemeinsame Fahrt nach Nördlingen unternommen. Foto: ZiS

Als die Führung zu Ende war, liefen wir zum Daniel, das ist ein Kirchturm. Er ist riesengroß. Alle, die wollten, durften nach oben auf den Daniel. Ich konnte nicht mitmachen, weil ich eine leichte Höhenangst habe. Ich blieb also unten und wartete. Als die anderen Kinder nach gefühlten 1000 Jahren runterkamen, habe ich mich sehr gefreut. Anschließend sind wir in kleinen Gruppen in der Stadt etwas kaufen gegangen. Ich war in einem Geschäft, das wie der „Wanner“ bei uns ausgestattet ist. Meine Gruppe und ich haben da sehr viele schöne Sachen gefunden.
Nach etwa einer Stunde trafen wir uns wieder vor dem Daniel und liefen alle gemeinsam zum Hotel. Wir bekamen unsere Schlüssel für die Hotelzimmer und durften uns eine Stunde lang im Zimmer einrichten. Ich hatte Zimmernummer 118 mit Joana, Sophia und Anna.

Als wir in unser Zimmer gingen, waren wir erstaunt: Es war so schön. Es gab ein Hochbett und zwei normale Betten, ein Bad, eine Toilette, zwei Schränke und einen Balkon. Ein Fernseher war auch da, aber wir durften ihn nicht benutzen.

Nach dem Abendessen haben wir eine Stunde etwas gespielt. Als wir wieder in unserem Zimmer waren, ging es rund: Sophia sprach herum, dass wir eine Party in unserem Zimmer schmeißen würden. Und ich wusste nichts davon. Dann habe ich geweint, weil niemand mit mir spielen wollte. Anna hat Heimweh bekommen und Joana auch. Zum Glück war unsere Lehrerin bei uns und hat die Sache geregelt. Wir waren wieder froh, haben „Uno“ gespielt und sind ins Bett gegangen.

Am Morgen war es viel harmonischer. Wir hatten ein sehr leckeres Frühstück. Nach dem Essen mussten wir unser Zimmer ordentlich sauber machen. Zur Belohnung durften wir zum Minigolf. Da war es auch nicht ganz toll. Sophia und ich haben uns gestritten, leider. Na ja, wir haben uns dann doch wieder vertragen. Wir haben uns vom Hotel verabschiedet und fuhren nach Hause. Eine sehr schöne, aber auch chaotische Klassenfahrt ging zu Ende.