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Aalener Schillerschule gewinnt Klang-Forscher-Wettbewerb

Beim bundesweiten Wettbewerb erstellen die teilnehmenden Klassen Hörstücke

Aalen/München. Auf einer feierlichen Veranstaltung im Bayerischen Rundfunk in München wurden am 20. Juni  die Preise des Klang.Forscher!-Wettbewerbs im Schuljahr 2017/18 vergeben.
Der Hauptpreis ging an die Internationale Vorbereitungsklasse der Schillerschule in Aalen. Ihr Hörstück „19 Schüler, 13 Länder – so klingt unser Leben“ überzeugte die Jury aufgrund seiner Echtheit und Emotionalität.

Klang.Forscher! ist ein Kooperationsprojekt der Stiftung Zuhören, die unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier steht, der PwC-Stiftung Jugend – Bildung – Kultur und CHUNDERKSEN, einem Büro für Filmproduktion und Kommunikationsdesign. Ziel ist es, das bewusste Zuhören zu fördern. Das Projekt richtet sich an Schüler ab der 6. Jahrgangsstufe. Die Klang.Forscher! erstellen Hörstücke und werden dabei von professionellen Mediencoaches unterstützt, die sie vorsichtig lenken. Weiterlesen

Das Stuhlprojekt: Chairity up!

OB lobt starkes Zeichen für den Umweltschutz

Am 7. Juni, am Tage der Nachhaltigkeit, präsentierten Schülerinnen und Schüler der Schillerschule ihren besonderen Beitrag zur Nachhaltigkeit im Rathausfoyer Oberbürgermeister Thilo Rentschler. Unter Anleitung ihrer Lehrerin, Sabine Barth, haben die Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Klasse alte Holzstühle in einem upcycling-Projekt wieder aufgearbeitet. In
Kooperation mit einer slowenischen Partnerschule entstanden ganz individuelle und künstlerisch anspruchsvoll gestaltete Stuhlobjekte, die seit Anfang Mai das Rathausfoyer
zieren.

stuhl

„Diese Stühle sind ein starkes Zeichen der Schillerschule, denn sie sind sichtbares Bindeglied
zwischen ganz vielen kommunalen Themen wie der Agendabewegung mit Nachhaltigkeitsthemen, Umweltschutz, über die Fairtrade-Initiative und bis zur Kunstausstellung“, lobte der OB die Ausstellungsobjekte, die das Rathausfoyer zieren und so tagtäglich von zahlreichen Besucherinnen und Besuchern bei ihrem Behördengang bewundert werden und zum Nachdenken und Verweilen anregen sollen.

Mit selbstgestalteten Schildern erläuterten die Schülerinnen und Schüler dem OB die
einzelnen Arbeitsschritte, die erforderlich sind, um einen alten Stuhl in ein Kunstobjekt
zu verwandeln. Dabei kämen nur nachhaltige Materialen zum Einsatz, erläutert Sabine
Barth. Um die Informationen ansprechend zu vermitteln, wurden extra entsprechende Hinweisschilder mit QRCode entwickelt.

Trotz vieler Anfragen, ob die Stühle nicht auch käuflich erworben werden könnten,
will Sabine Barth kein Geschäft daraus machen. „Ich stelle mir vor, dass sie einem sozialen
Projekt zu Gute kommen sollen.“ Zunächst werden die Stühle aber in die neue
Geschäftsstelle der VR-Bank Ostalb wandern, dort sind sie ab nächsten Montag ausgestellt.
Der OB lobte die Initiative der Schillerschule, „ich unterstütze Sie da sehr gern“
und bedankte sich bei Schülern und Lehrerin mit Spionle und Fairtrade-Gummibärchen.
„Es hat allen sehr viel Spaß gemacht,“ sind sich Lehrerin und Schüler einig.

Vertrag mit Schulen aus Cervia

Austausch Bei der Abschlussfahrt der 10. Klassen in die Partnerstadt Aalens unterzeichneten italienische Schulleiterinen einen Partnerschaftsvertrag mit der Schillerschule.

Mit großer Freude haben in Cervia die Schulleiterinnen der Cerviaer Schulen Istituto Comprensivo 2 und 3, Maria Pia Metallo und Edera Fusconi, einen „Freundschaftsvertrag“ zwischen ihren Schulen und der Schillerschule aus Aalen unterzeichnet. Mit einem Festakt wurden die bestehenden – bereits sehr intensiven – Verbindungen offiziell gewürdigt.

Der Vertrag soll dazu beitragen, auf der Basis eines gemeinsamen Konzeptes den Schülerinnen und Schülern neue Perspektiven zu eröffnen sowie sie dazu zu befähigen, Brücken zu bauen und Freundschaften zu pflegen. „Diese Verbindung ist für unsere Schülerinnen und Schüler eine höchst anregende und lehrreiche Erfahrung“, unterstreichen die beiden italienischen Schulleiterinnen, „denn sie bringt Jugendliche mit unterschiedlichen Lebensstilen zusammen, die den Wunsch haben, andere Lebenswirklichkeiten und unterschiedliche kulturelle Kontexte kennen zu lernen. Mit Gleichaltrigen aus dem Ausland in Kontakt zu treten, öffnet den Geist und erweitert die eigene Bildung.“

Das Projekt fügt sich ein in den Kontext der vielfältigen Beziehungen, die die Stadt Cervia und ihre Partnerstadt aus Aalen pflegen. Die aus 30 Personen bestehende Gruppe der Schillerschule besichtigte während ihres Aufenthaltes in Italien neben der Stadt Cervia auch die weltberühmten Baudenkmäler in Ravenna.

„Dieser Austausch ist fundamental und unverzichtbar.“
Gianni Grandu
Kulturbürgermeister der Stadt Cervia

„Dieser Austausch ist fundamental und unverzichtbar“, so Gianni Grandu, Kulturbürgermeister der Stadt Cervia, „für den Aufbau einer europäischen Kultur und um das Gefühl von Zusammengehörigkeit von uns allen zu unterstreichen.“

Für die Schülerinnen und Schüler der Schillerschule war der Besuch in Aalens Partnerstadt ein unvergessliches Highlight zum Abschluss ihrer Schullaufbahn und zum Erwerb der Mittleren Reife, heißt es in einer Pressemitteilung. Begleitet wurde die Schülergruppe von den Lehrern Sabine Hahn, Waldemar Ehrlich und Pascal Gort, die stellvertretend für die Schillerschule bei der Vertragsunterzeichnung vor Ort waren.

„Diese Freundschaft ist eine willkommene Bereicherung für das Schulleben der Schillerschule und ein Zeichen für die Lebendigkeit der schönen Städtepartnerschaft zwischen Aalen und Cervia“, so Schulleiter Karl Frank.

© Schwäbische Post 13.06.2018 17:14

Wieder 1. Preis für die Schillerschule

Klasse 4b erfolgreich beim Kunstwettbewerb in Cervia

Kunstpreis

Aalen/Cervia. Nach dem überraschenden Erfolg im letzten Jahr war die Freude riesengroß an der Gemeinschaftsschule Schillerschule in Aalen. Die Klasse 4b hat erneut den 1. Preis beim Kunstwettbewerb in Aalens Partnerstadt Cervia gewonnen. Das Thema in dieses Jahr war „BUONGIORNO EUROPA“. Unter Anleitung von Klassenlehrerin Sabine Hahn sind sehr kreative Arbeiten entstanden, die die Geschichte und Zukunft des eigenen Landes repräsentieren. Carmelina Dondiego von der Partnerschule Instituto Comprensivo Cervia 2 nahm den Preis stellvertretend entgegen. Die Übergabe an die Schillerchule erfolgte bei der Abschlussfahrt der beiden 10. Klassen, die in diesem Jahr nach Cervia führte.